Antigua

Segelschiff in der Jolly Bay auf AntiguaNach Antigua hat es mich etwas überraschend verschlagen. Eigentlich war eine weitere Reise nach Sri Lanka geplant, die schon vor Weihnachten 2004 hätte beginnen sollen. Da aber die Flugpreise zu dieser Zeit unverschämt hoch waren, haben wir uns entschlossen, erst nach den Feiertagen zu fliegen. Mit dieser Entscheidung blieb uns einiges erspart, denn der Tsunami, der am 26. Dezember 2004 die Küsten des indischen Ozeans traf, hätte auch uns erwischt.

Da wir aber den Urlaub nicht einfach so verbringen wollten, ging’s mal wieder an den Flughafen Hamburg in die Last-Minute-Halle. Da der gesamte asiatische Raum für uns ersteinmal nicht in Frage kam und wir uns nicht mit einer notwendigen Malariaprophylaxe für einen Urlaub in Afrika belasten wollten, blieb nur noch die Karibik als Reiseziel übrig.

Eine kleine Karte von Antigua:


Am Heritage Quay in St. John's, AntiguaSchnell hatten wir uns auf die kleinen Antillen eingeschossen und schon stand auch schon Antigua als Reiseziel fest!

Der Flug ging zwar ab Hannover, aber die Aussicht auf etwas Sonne im Januar ließ uns dann mitten in der Nacht aufbrechen, um früh morgens mit British Airways nach London zu fliegen, um dort unseren Anschlußflug nach Antigua zu besteigen.

Der Flug war sehr angehm und der Service aufmerksam und höflich… ich hatte British Airways nicht in so guter Erinnerung.

Als wir nach gut 8 Stunden Flug in St. John’s ankamen, wirkte die große Boeing 767 auf dem Flughafen komplett fehl am Platze. Überall standen nur kleine Sportmaschinen und die Linienmaschinen der LIAT, die wir später noch kennenlernen durften. Es sah so aus, als wären wir auf einen Spielzeugflughafen gelandet.

Blick vom Balkon unseres Zimmers im Rex Blue Heron auf AnitugaNach den üblichen Kontrollen ging’s dann zum Bus und wir bekamen den ersten Eindruck von Antigua. Zuerst ein Stück ins Landesinnere, fuhren wir bald an der Nordküste in Richtung unsere Hotels, dem Rex Blue Heron am Darkwood Beach am Johnson’s Point.

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