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Die Tempelanlage von Aukana befindet sich auf dem Weg von Anuradhapura nach Dambulla. Wer mit einem Fahrer im kulturellen Dreieck unterwegs ist, sollte hier unbedingt einen Zwischenstopp einlegen. Die Statue befindet sich auf einem kleinen Hügel, den es vom Parkplatz aus zu erklimmen gilt. Der Besuch der Anlage ist nicht im Sammelticket eingeschlossen. Dies sollte Dich aber nicht davon abhalten, hier einen Halt einzulegen und ein Stündchen am Fuß der Statue zu verbringen.

Der Buddha von Aukana ist mit Sicherheit eine der beeindruckendsten Darstellungen eines segnenden Buddhas. Trotz seiner enormen Größe ist er unwahrscheinlich detailreich aus dem Stein gemeißelt, mit dem ihn nur noch ein dünner Grat an seinem Rücken verbindet. Der Umhang, den er über seinem linken Arm trägt scheint schwerelos zu schweben. Der Faltenwurf seines Gewandes ist sehr exakt beobachtet und geradezu brillant umgesetzt. Unter dem Gewand ist selbst die Körperform Buddhas ganz klar zu erkennen. Der Buddha steht auf einer Plattform, die einer Lotusblüte nachempfunden ist. Zu seinen Füßen befinden sich Tische an denen die Gläubigen Blüten opfern.

Zum Glück haben sich die Mönche entschieden, das aus dunklen Ziegelsteinen gemauerte Schutzdach, daß jahrelang über der Statue thronte, abzubauen. Nun läßt sich die ca. 14 Meter hohe Statue wieder im normalen Tageslicht bewundern und fristet kein Schattendasein mehr. Die Statue hat eine besondere Beziehung zum Licht, denn Buddha ist hier genau nach Osten ausgerichtet und der Name Aukana bedeutet "Der Sonne Essende" (Quelle: Reise Know-How)

Typisch für eine Tempelanlage ist der Bo-Baum, er sich auch hier auf einer kleinen, erhöht gelegenen Plattform befindet. An den unteren Ästen des Baumes finden sich viele Gebetsfähnchen, die von den Gläubigen dort angebracht worden sind.


Von der Tempelanlage hat man eine schöne Aussicht über das Land und kann seinen Blick über den Landstrich schweifen lassen, den der Buddha von Aukana seit ca. 1.500 Jahren nicht aus den Augen läßt.